Herausforderungen annehmen

HIGHTECH-STRATEGIE

Gründungsteams

Die zur Förderung vorgesehenen Projekte werden in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt. Zunächst sind zum jeweiligen Vorlagetermin in deutscher oder englischer Sprache Projektskizzen einzureichen. Unter Einbindung einer Jury werden die Projektskizzen bewertet und eine Vorauswahl getroffen. Die Bewerber der ausgewählten Projektvorschläge werden aufgefordert, zur Teilnahme an der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens einen formalen Antrag zu stellen. Die Anträge werden wiederum von der Jury und ggf. zusätzlich von externen Fachgutachtern beurteilt. Nach abschließender Prüfung entscheidet der Zuwendungsgeber über die vorgelegten Projektanträge.

Mit der Abwicklung der Förderaktivität GO-Bio hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Projektträger Jülich beauftragt. Sämtliche Unterlagen für eine Teilnahme am Wettbewerb GO-Bio sind in zweifacher kopierfähiger Vorlage und zusätzlich digitalisiert (auf CD) beim Projektträger Jülich (Außenstelle Berlin), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich BIO (PTJ-BIO), z.Hd. Dr. Jan Strey, Zimmerstraße 26-27, 10969 Berlin einzureichen. Es gilt der Eingang der schriftlichen Unterlagen, eine Vorlage per E-Mail oder FAX ist nicht möglich.
Das Auswahlverfahren ist zweistufig organisiert.

1. Stufe: Projektskizzen

Zunächst sind zum jeweiligen Vorlagetermin in deutscher oder englischer Sprache Projektskizzen beim Projektträger Jülich einzureichen.
Vorlageberechtigt sind deutsche oder ausländische Staatsangehörige im Einvernehmen mit der aufnehmenden Hochschule oder Forschungseinrichtung. Der designierte Projektleiter sollte im Regelfall promoviert sein und bereits Erfahrung in der Leitung einer Arbeitsgruppe besitzen.
Mit der “Projektskizze” sollen folgende Unterlagen beim Projektträger vorgelegt werden:

  1. Formular "easy-Skizze" (www.kp.dlr.de/profi/easy/skizze/index.html)
  2. Projektbeschreibung mit einem max. Umfang von 10 Seiten (Schriftgröße Arial 12) mit kurz gefassten Angaben zu folgenden Punkten:
    • Thema und Ziel des Vorhabens,
    • kommerzielles Potenzial der angestrebten Entwicklung (Produkt/Dienstleistung),
    • Markt und Wettbewerb,
    • Stand der Wissenschaft und Technik,
    • bisherige Vorarbeiten,
    • geplante FuE-Arbeiten inklusive grober Zeit-, Ressourcen- und Finanzplanung,
    • IP-Situation (eigene Patentanmeldungen, Ergebnisse von Patentrecherchen),
    • Verwertungsstrategie,
    • Entwicklungsrisiken,
    • Zusammensetzung des Projektteams,
    • unternehmerische Erfahrung bzw. Zugriff darauf.
  3. Ausführlicher Lebenslauf des Projektleiters und weiterer bei Skizzeneinreichung namentlich bekannter Teammitglieder (wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang (Schulabschluss bis heute) mit Angaben zum derzeitigen Arbeitsverhältnis sowie des Geburtsdatums)
  4. Bis zu drei projektbezogene Veröffentlichungen des wissenschaftlichen Leiters des Projektteams
  5. Publikations- und Patentliste


Zusätzlich sollten der Projektleiter sowie – falls abweichend – auch die designierten Geschäftsführer des zu gründenden Unternehmens auf einer Seite darlegen, warum eine unternehmerische Selbstständigkeit eine berufliche Option darstellt.

2. Stufe: Projektanträge

Die Projektleiter/Projektleiterinnen der positiv bewerteten und ausgewählten Projektskizzen werden aufgefordert, in Zusammenarbeit mit der aufnehmenden Hochschule einen Projektantrag beim Projektträger einzureichen. Formaler Antragsteller ist hierbei die aufnehmende Forschungseinrichtung.
Abgelehnte Skizzeneinreicher erhalten ggf. die Möglichkeit einer Teilnahme an der Innovationsakademie Biotechnologie.

Ein vollständiger Projektantrag soll folgende Unterlagen enthalten

  1. Formular "easy-AZA" bzw. "easy-AZK" (rechtsverbindlich unterzeichnet von einem Vertreter der aufnehmenden Forschungseinrichtung und mitgezeichnet durch den Projektleiter/die Projektleiterin)
  2. Vorhabenbeschreibung mit einem max. Umfang von 30 Seiten (Schriftgröße Arial 12) unter Beachtung der BMBF-Richtlinien für Zuwendungsanträge und Berücksichtigung der folgenden Punkte:
    • Ziel des Vorhabens,
    • Stand der Wissenschaft und Technik einschließlich eigener Vorarbeiten,
    • ausführlicher Arbeitsplan einschließlich Meilenstein- und Ressourcenplanung,
    • ggf. Darlegung der Zusammenarbeit mit Dritten,
    • Verwertungsplan einschließlich Patentstrategie und einer ersten Freedom-to-operate-Analyse,
    • Begründung der Notwendigkeit einer Zuwendung.
  3. Businessplan zur Geschäftsidee (max. 30 Seiten, Schriftgröße Arial 12)
  4. Darlegung der geplanten unternehmerischen Entwicklungsschritte (Weiterentwicklung Businessplan, betriebswirtschaftliche Fortbildung, Einbeziehung ergänzender Kompetenzen ins Team etc.)
  5. Erklärung der aufnehmenden Hochschule/Forschungseinrichtung zur Bereitschaft, die Projektarbeitsgruppe aufzunehmen und diese bezüglich der mit der Förderung beabsichtigten Kommerzialisierung der Projektergebnisse in allen Belangen zu unterstützen

Die formale Antragstellung ist mit einer Projektpräsentation vor dem Gutachtergremium verbunden.
Weitere Informationen zur Antragstellung (Vordrucke, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen) sind im Internet unter www.kp.dlr.de/profi/easy/formular.html  erhältlich.

Links

Ansprechpartner

  • Projektträger Jülich,
    Forschungszentrum Jülich GmbH

    • Dr. Jan Strey
      10923 Berlin
    • Telefonnummer: 030 20199 468
    • E-Mail-Adresse: ptj-gobio@fz-juelich.de