BioNTech arbeitet an Corona-Impfstoff

Die Mainzer Biotech-Firma steigt ein ins Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus. US-Pharmariese Pfizer wird Partner für Entwicklung und weltweite Vermarktung.

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Biotech- und Pharmafirmen bündeln in der Corona-Krise weltweit ihre Kräfte. Das Mainzer Biotech-Unternehmen BioNTech will die Entwicklung seines Impfstoffes gemeinsam mit dem US-Pharmakonzern Pfizer vorantreiben. Hierfür sollen Forschungseinrichtungen beider Unternehmen in Deutschland und den USA genutzt werden, die gemeinsame Arbeit startet demnach sofort. Für den chinesischen Markt kooperieren die Mainzer mit Fosun Pharma in Shanghai.

Nach eigenen Angaben hat BioNTech bei der Impfstoff-Entwicklung bereits „rapide Fortschritte“ erzielt. Die klinische Studie soll Ende April beginnen. „Wir arbeiten eng mit den Zulassungsbehörden und unseren bestehenden Kooperationspartnern im Bereich der Infektionskrankheiten, darunter auch Pfizer, zusammen, um klinische Studien schnellstmöglich zu initiieren und so einen Impfstoff weltweit zur Verfügung stellen zu können“, sagt Unternehmensgründer und CEO Ugur Sahin. Zudem forscht BioNTech an einem neuartigen therapeutischen Ansatz zur Behandlung bereits infizierter Patienten.

BioNTech hat sich als einstiger Preisträger des GO-Bio-Wettbewerbs in den vergangenen Jahren zu einem der größten Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland entwickelt.